Ausrichter Olympische Sommerspiele

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Letzte Aktualisierung: 24. März 2020

1896-1996     2000-2096

Nr.

Jahr

Logo / Plakat

Stadt

Land

Mann-
schaften

Teil-
nehmer

Sport-
arten

Diszi-
plinen

Bemerkung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XXVII.

2000

2000

Sydney

Australien

AUS-1920

199
+ 4 IOA

10.648 (davon
4.069
Frauen)

28

300

Neu im Programm waren die Sportarten Taekwondo, Triathlon und Gewichtheben der Frauen. IOC-Präsident Samaranch bezeichnete die Spiele von Sydney während der Abschlußzeremonie als die “Besten aller Zeiten”. Erstmals waren aller Teilnehmer in einem einzigen Olympischen Dorf untergebracht. Sportler aus Osttimor (TLS) nahmen als IOA teil.

 

 

 

 

Abstimmung 1. Wahlgang: Sydney 30 - Peking 32 - Manchester 11 - Berlin 9 - Istanbul 7 Stimmen
2. Wahlgang: Sydney 30 - Peking 37 - Manchester 13 - Berlin 9 Stimmen
3. Wahlgang: Sydney 37 - Peking 40 - Manchester 11 Stimmen
4. Wahlgang: Sydney 45 - Peking 43 Stimmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XXVIII.

2004

2004

Athen

Griechenland

GRE-1973

202

10.560 (davon
4.303
Frauen)

28

301

Erstmals fanden Wettbewerbe im Ringen der Frauen statt. In den Sportarten Boxen, Ringen und Fechten wurde die Anzahl der Wettbewerbe reduziert. Die Vergabe der Spiele nach Athen wurde als Wiedergutmachung verstanden, nachdem 7 Jahre zuvor die Bewerbung für die Spiele 1996 gescheitert war. Damals war man davon ausgegangen, dass die Olympische Bewegung zur Feier des 100. Geburtstags der Olympischen Spiele der Neuzeit wieder an ihren Ausgangspunkt zurückkehren würde. Bei der Eröffnungsfeier marschierten die Teams von KOR und PRK gemeinsam ein, starteten aber als getrennte Mannschaften.

 

 

 

Abstimmung 1. Wahlgang: Athen 32 - Rom 23 - Kapstadt 16 (62) - Stockholm 20 - Buenos Aires 16 (44) Stimmen
2. Wahlgang: Athen 38 - Rom 28 - Kapstadt 22 - Stockholm 19 Stimmen
3. Wahlgang: Athen 52- Rom 35 - Kapstadt 20 Stimmen
4. Wahlgang: Athen 66 - Rom 41 Stimmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XXIX.

2008

2008

Peking

Volksrepublik China

CHN

204

10.901
(davon
4.611
Frauen)

27

296

Wegen der brutalen Niederschlagung eines angeblichen Volksaufstandes in Tibet Anfang 2008 durch die Sicherheitskräfte von CHN wurde die Vorbereitung der Spiele begleitet von heftigen Diskussionen um einen möglichen Boykott derselben. Der Olympische Fackellauf wurde durch massive Demonstrationen erheblich behindert und mußte verkürzt werden. Auch während der Spiele dominierte die Negierung der Menschenrechte und eine massive Einschränkung der Presefreiheit durch die Blockierung diverser Internet-Seiten. Das IOC schwieg zu alldem beharrlich oder gab nur rudimentäre Statements ab. Das Programm wurde ergänzt um den 3000-m-Hindernislauf der Frauen, die BMX-Wettbewerbe sowie die Langstrecken im Schwimmen, die Schützen mußten auf zwei Wettbewerbe verzichten und die Doppel im Tischtennis wurden durch die Teamwettbewerbe ersetzt.

2008RS

Hongkong

Hongkong

HKG-1997

1

6

Wegen der Seuchengefahr in der Volksrepublik China für Pferde mußten die Reiterspiele ins 2.000 km entfernte autonome Hongkong verlegt werden.

 

 

 

 

Im Mai 2006 erklärte sich MNE per Volksabstimmung für unabhängig. Dadurch teilte sich SCG in SRB und MNE.

 

 

 

 

2010 löste sich der Staat AHO administrativ auf.

 

 

 

 

Abstimmung 1. Wahlgang: Peking 44 - Toronto 20 - Paris 15 - Istanbul 17 - Osaka 6 Stimmen
2. Wahlgang: Peking 56 - Toronto 22 - Paris 18 - Istanbul 9 Stimmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XXX.

2012

2012

London

Großbritannien

GBR

204
+ 4 IOA

10.519
(davon
4.655
Frauen)

26

302

Erstmals seit 1968 wurde das Programm um 2 Sportarten und insgesamt 3 Disziplinen reduziert: Baseball und Softball fielen aus dem Programm heraus. Dafür wurde das Frauenboxen in das Programm aufgenommen. Das Programm insbesondere im Radsport wurde komplett umgestaltet, die 200-m-Wettbewerbe im Kanurennen wurden eingeführt und das Tennis-Mixed kehrte in das Olympische Programm zurück. Erstmals nahmen Frauen aus allen teilnehmenden Ländern an den Spielen teil (auch aus den radikal-islamistischen Staaten QAT, BRU und KSA). Ein Sportler aus dem Südsudan (SSU) und drei Sportler aus dem ehemaligen AHO starteten als IOA.

 

 

 

 

Abstimmung 1. Wahlgang: London 22 - Paris 21 - Madrid 20 - New York 19 - Moskau 15 Stimmen
2. Wahlgang: London 27 - Paris 25 - Madrid 32 - New York 16 Stimmen
3. Wahlgang: London 39 - Paris 33 - Madrid 31 Stimmen
4. Wahlgang: London 54 - Paris 50 Stimmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XXXI.

2016

2016

Rio de Janeiro

Brasilien

BRA

205
+ 9 IOA
+ 10 ROA

11.191
(davon
 5.042
Frauen)

28

306

Erstmals fanden die Spiele in Südamerika statt. Golf und Rugby wurden als neue Sportart (wieder) eingeführt. Erstmals durften im Boxen auch Profis teilnehmen. Zunächst war das Ringen von der Olympischen Agenda gestrichen, nach Protesten und Regeländerungen dann aber wieder ins Programm aufgenommen worden. Erstmals gab es eine offiziell international besetzte Mannschaft, bestehend aus Flüchtlingen, die unter der Flagge des IOC antrat. Im Vorfeld der Spiele wurde durch deutsche Journalisten der ARD ein Dopingskandal in der russischen Leichtathlet aufgedeckt, in dessen Folge die IAAF im Juni 2016 beschloss, die russische Leichtathletikmannschaft von den Spielen auszuschließen. Dies widerfuhr auch den russischen Gewichthebern 1 Woche vor Beginn der Spiele. Trotz nachgewiesenem staatlich gedecktem Doping wurde jedoch die gesamte Olympiamannschaft von RUS als solche nicht vom IOC ausgeschlossen. Sportler aus KUW starteten als IOA.

 

 

 

 

Abstimmung 1. Wahlgang: Madrid 28 - Rio de Janeiro 26 - Tokio 22 - Chicago 18 Stimmen
2. Wahlgang: Rio de Janeiro 46 - Madrid 29 - Tokio 20 Stimmen
3. Wahlgang: Rio de Janeiro 66 - Madrid 32 Stimmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XXXII.

2021

2020

Tokio

Japan

JPN

 

 

33

339

Auf der 129. IOC Session in Rio de Janeiro 2016 beschloss das IOC, für Tokio 2020 5 neue Sportarten aufzunehmen: Baseball bzw. Softball, Karate, Skateboard, Sportklettern und Surfen. Diese Sportarten wurden zunächst nur temporär ins Programm genommen. Zudem wurde in anderen Sportarten die Angleichung weiblicher und männlicher Teilnehmer durch entsprechende Wettbewerbs-anpassungen betrieben. Erstmals in der Geschichte Olympischer Spiele mussten diese um ein Jahr wegen des weltweit grassierenden Corona-Virus verschoben werden.

 

 

 

 

 

 

Abstimmung 1. Wahlgang: Tokio 42 - Madrid 26 - Istanbul 26 Stimmen
Stichwahl: Istanbul 49 - Madrid 45 Stimmen
2. Wahlgang: Tokio 60 - Istanbul 36 Stimmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XXIII.

2024

2024

Paris

Frankreich

FRA

 

 

 

 

Nachdem es bereits 1921 zu einer Doppelvergabe der Sommerspiele gekommen war, wurde im Juli 2017 erneut eine Doppelvergabe für 2024 und 2028 vorgenommen. Exakt 100 Jahre später kehrten die Spiele wieder und zum dritten Mal nach 1900 und 1924 in die französische Hauptstadt zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XXIV.

2028

2028

Los Angeles

Vereinigte Staaten von Amerika

USA

 

 

 

 

Nachdem es bereits 1921 zu einer Doppelvergabe der Sommerspiele gekommen war, wurde im Juli 2017 erneut eine Doppelvergabe für 2024 und 2028 vorgenommen. Nach 1932 und 1984 kehrten die Spiele zum dritten Mal nach Los Angeles zurück.